Gemeinsam

Verantwortung in die Hand nehmen

Was der politische Ausbau der Windkraft in Sachsen an Natur, Landschaft und Wohnumfeld unserer Kommunen dauerhaft verändert, darf nicht unter Zeitdruck, politischem Eifer und starrem Vorgabedenken in ortsfremden Amtstuben entschieden werden.

Demokratie heißt:
Wir sind mündige Bürger, keine Untertanen.

Ein Volksantrag bringt mit der Kraft von mindestens 40.000 gültigen Unterschriften einen Gesetzentwurf in den Sächsischen Landtag – ohne Partei, ohne Fraktion, direkt aus dem Volk. Dort muss darüber beraten und abgestimmt werden.

Jede zusätzliche Unterschrift erhöht den politischen Druck auf die Parteien, sich eindeutig zu positionieren. Dann zeigt sich, ob Politik wirklich zuhört oder erneut belehren will.

Ein Moratorium heißt:
Stopp mal – bevor vollendete Tatsachen geschaffen werden.

Es schützt Planung, Bürger und Gemeinden davor, dass Genehmigungen vollzogen werden, bevor regionale Planung und kommunale Mitsprache abgeschlossen sind.

Tragfähige Entscheidungen brauchen einen ideologiefreien Ausgleich der Interessen, geordnete Verfahren und Respekt vor kommunaler Verantwortung.

Ihre Unterschrift ist kein Wahlkreuz, aber politisch wirksam.

Weil politische Vorgaben keine Vernunft ersetzen.

Windenergieanlagen sind politisch gewollt, doch Flächenziele wirken zunehmend wie Planwirtschaft: Oft geht dabei jedes Maß für Standorte, Abstände, Natur, Landschaft und kommunale Selbstverwaltung verloren.

Am Ende werden Regionen gegeneinander ausgespielt – Stadt gegen Land, Ausbau gegen Lebensqualität.

  • Befristeter Ausbaustopp für Windparks bis Ende 2027
  • Aussetzung neuer Genehmigungen für Windparks
  • Rückkehr zu mehr kommunaler Planungshoheit
  • Neue Flächen nur mit Zweidrittelmehrheit vor Ort
  • Wohnbebauung, Natur und Landschaft brauchen individuellen Schutz

Mitentscheiden statt hinnehmen.

„Die da oben“-Resignation bringt uns nicht weiter. Schon 40.000 gültige Unterschriften zwingen den Sächsischen Landtag, sich mit diesem Gesetzentwurf zu befassen, statt das Thema auszusitzen.

Jetzt mitmachen und Ansprechpartner vor Ort finden.

Bürgerinitiativen und Sammelstellen vor Ort

Hier finden Sie Bürgerinitiativen und Sammelstellen, die den Volksantrag bereits vor Ort unterstützen und Unterschriften sammeln.

Zum Schutz der Ehrenamtler werden keine persönlichen Kontaktdaten veröffentlicht. Für Fragen, zur Vermittlung eines Kontakts oder wenn Sie selbst aktiv werden möchten, schreiben Sie bitte an: post@volksantrag.org

Häufig gestellte Fragen

Wie werde ich Sammelstelle?

Die meisten Sammelstellen sammeln aktiv Unterschriften und gehen dafür auch von Tür zu Tür. Sie können ebenfalls helfen, eine Sammelstelle einrichten oder Ihre Bürgerinitiative in unser Netzwerk aufnehmen lassen. Schreiben Sie uns dazu einfach an post@volksantrag.org. Wir unterstützen Sie bei den nächsten Schritten und nehmen Ihre Sammelstelle oder Bürgerinitiative nach Rücksprache gerne auf.

Wie kann ich den Volksantrag unterschreiben?

Auf unserer Karte finden Sie Bürgerinitiativen und Sammelstellen in Ihrer Nähe, meist mit einer konkreten Adresse oder weiteren Informationen. Dort können Sie den Volksantrag direkt vor Ort unterschreiben oder erfahren, wann und wo Unterschriften gesammelt werden.

Kann ich online unterzeichnen?

Nein. Die Unterstützung eines Volksantrags ist nur durch eine persönliche Unterschrift auf einem Unterschriftenbogen möglich. Unterschriftsberechtigt sind Deutsche, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben.

Was, wenn in der Karte keine Anschrift steht?

Nicht jede Bürgerinitiative oder Sammelstelle verfügt über eine feste Anlaufstelle. Viele Unterstützer sammeln aktiv vor Ort, nutzen die Strukturen bestehender Bürgerinitiativen oder organisieren regelmäßige Sammelaktionen. Wenn Sie Kontakt zu einer Bürgerinitiative oder Sammelstelle aufnehmen möchten, schreiben Sie uns bitte an post@volksantrag.org. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wie kann ich den Volksantrag mitbewerben?

Jede Unterstützung hilft. Teilen Sie volksantrag.org in sozialen Netzwerken, Messenger-Gruppen und Ihrem persönlichen Umfeld. Weisen Sie auf Sammelstellen in Ihrer Nähe hin oder unterstützen Sie Bürgerinitiativen bei der Sammlung von Unterschriften. Grafiken zur Weiterverbreitung finden Sie unter: volksantrag.org/dl/prpack.zip